Red Roses // 3-minute Drama for Uni

our 3-minute Drama for Media Production – let me know what you think about it 🙂

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geschredderter Weizen, Haferbei und Hefeextrakt

Das Essen sei in England, so heißt es ja, generell nicht so gut. Nach über 6 Monaten Schottland kann ich (zum Glück) berichten, dass ich noch nicht verhungert bin. Ob das jetzt am falschen Vorurteil oder daran liegt, das Schottland nicht England ist, kann ich nicht sagen.

Aber andere Essgewohnheiten gibt es, schon beim Frühstück geht es los. Da hat man die Qual der Wahl zwischen Porridge, Crumpets oder Shredded Wheat, Lemon Curd, Marmite oder dem traditionellen Schottischen Breakfast!

Porridge ist wohl noch am geläufigsten: Haferbrei, der aber eigentlich ganz lecker ist – kann er doch mit Früchten, Marmelade etc. verfeinert werden. Und speziell im Winter ist ein warmes Frühstück doch ganz nett. Vorteil: wird schon in kleinen Tütchen fertig abgepackt gekauft, also nur noch Milch drüber, 1-2 Minuten in die Microwelle, kurz stehen lassen und fertig.

Crumpets sind lustig, so eine Art hoher Pancake mit leichten Brötchen(Semmel)eigenschaften. Der Clou: die vielen Löcher in der Oberfläche! Das Ding wird aufgetoastet, und wenn man dann den Belag draufschmiert schmiltzt der, da das Crumpet ja warm ist, und läuft dann in das Crumpet rein – yummie!

Shredded Wheat ist zum Essen mit Milch gedacht, wobei das in erster Linie, wörtlich übersetzt geschredderter Weizen ist, der dann irgendwie zu so einem Brikett geformt wurde. Sieht auf den ersten Blick sehr komisch und ein bisschen staubig und geschmackslos aus– aber mit Milch und Zucker ist es dann ganz gut. Gibt es allerdings auch  mit Füllung, dann wird’s richtig lecker.

Lemon Curd ist mein absoluter Englandfavorit: das ist eine Butter-Ei-Creme mit Zitrone. Vor allem dann auf einem warmen Crumpet…. So kann der Tag starten!

Marmite – nun ja, das dürfte bekannt sein. Entweder man hasst es, oder liebt es. Ist irgendwie so ein widerliches (ja, ich mag es garnicht…) braunes Zeugs mit Hefeextrakt, das garnicht schmeckt. Aber jedem das seine…. Die Werbekampagne sagt auch “Love it or hate it”.

Und dann ist da noch das traditionelle Frühstück, bestehend aus: Sausages (Würstle mit püriertem Inneren), Black Pudding (schwarzer Blutpudding – irgendwie mit Hafermehl verdickt), Haggis (ein Kapitel für sich), gebratener Schinken, Eier, frittierte Champignongs, Baked Beans, Tomatoes und zu guter letzt Toast.Das Würstle fehlt auf dem Foto…

Zum trinken gibt es Tee oder Kaffee, da gibt’s nix besonderes!

Alles in allem sind einige interessante Sachen dabei, aber alles (außer Marmite) ist auf seine Art lecker – und bietet doch für jeden etwas, da es ja auch noch die normalen Cornflakes, Toast, Müsli, Joghurt etc. gibt, was man ja eh gewohnt ist. So haben sie hier doch eine größere Frühstücksauswahl die alles in allem sehr gut ist und zum typisch deutschen doch eine Bereicherung darstellt. Auswahl ist ja nie schlecht – und Lemon Curd eh die beste Erfindung in Sachen Frühstück – direkt nach einem französischen Croissant, die es hier leider nicht wirklich gibt. Aber ich bin ja auch nicht in Frankreich.

Essaytime….

Mein Essay geht im Grunde über Propp’s Erzählstruktur in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 (also der Film) und wie da Spannung erzeugt wird. Klingt simpel, bis die Literatur dazu ins Spiel kommt….

Das ist Dumbledore’s Aufgabe!!! Wie genau das also funktioniert, muss ich mir noch überlegen…

 

und ich dachte immer Mathe sei kompliziert. Aber Mathe in Kombination mit Erzählstrukturen ist einfach nur komisch. Gelten da auch bestimmte Gesetzte? À la Klammer vor Punkt vor Strich?