Schottland in Hoechstform

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Picknick und Glühwein. Ikea.

Im Bus nach Hause…

Wichtiger Teil eines Studentenlebens scheint ja Ikea zu sein. Und so durfte auch dieses Jahr ein Trip dorthin nicht fehlen. Mit einer Liste loszuziehen hilft, und somit hab ich nicht wirklich viel mehr gekauft wie ich wollte. Aber irgendwie seltsam ist es schon, wenn wir mal wieder aus vielen verschiedenen Ländern kommend durch Ikea laufen und uns gegenseitig die Möbel zeigen, die wir schon besessen haben. Ich vermisse mein Hemnesprinzessinaufdererbsebett!!!

Köttbullar (die hier einfach nur meatballs heißen) gabs natürlich auch. Schmecken wie immer, nur das hier die kleinste Portion 15 Stück ist. Sind das bei ‘uns’ nicht weniger? Und wie viel ist dann erst die kleinste Portion in den USA? Ein Thema das ich gerne weiter erforschen würde. Sollte also jemand Köttbularportionsgrößen aus anderen Ländern wissen, her damit! Komisch ist auch, dass so die typischen Ikeasachen (zB. Der Lack – Beistelltisch) genauso viel kosten wie in Deutschland. Nur dass hier es Pfund und keine Euro sind, weswegen alles doch irgendwie teurer und nicht mehr ganz so billig ist. Schont den Geldbeutel, auch gut.

Was sich dann jeder von uns kaufen musste, war eine Annanaspflanze. So als Ikeagruppenerinnerungspflanze (sie war reduziert! Wir sind Studenten…). Doch dann stellten wir fest dass es eine Mindesttemperatur von 15°C und sonnig braucht. Das wird in Schottland mit einer halben Polarnacht und bei zugigen Fenstern wo man die Fensterläden zur Wärmespeicherung eher länger geschlossen hält schwer. Nachdem wir aber alle so Zimmer haben, gibt’s jetzt den Wettbewerb, wessen Pflanze am längsten überlebt. Und getauft haben wir sie auch.

Darf ich vorstellen, Henry der (hoffentlich) Tapfere.

Yummie!!!

Kinderspiele wie früher. Was wohl andere über uns dachten?

Ansonsten ist morgen South African Heritage Day weswegen die Südafrikanerinnen ein südafrikanisches Picknick organisiert haben. Das gleiche Problem wie bei Henry tat sich auf. Wir befinden uns in Schottland und es ist tendenziell eher kalt. Da saßen wir also bei 8° und aßen und tranken südafrikanische Leckereien, was auch wirklich nett war. Dann wurde es aber zu kalt und wir fingen an Spiele zu spielen… Fangen, Versteinern und diverse andere… So hielten wir es ziemlich lange aus (und ziemlich lustig war es auch), aber dann hat es doch ein kleines Restgrüppchen in meine Wohnung verschlagen, wo wir dann aus dem restlichen Wein kurzerhand Glühwein machten. Und somit hätten wir zwei Jahreszeiten in einem Tag vereint. Auch schön.

Und nochwas. (Irgendwie drehen sich 2/3 meiner Posts um essen… sorry 😉 ). Hier um meine Wohnung rum gibt’s ja so viele putzige Cafés. In einem war ich heute mal wieder (um zu arbeiten! Wir haben uns ein Skript fürs Scottish Seabird Centre überlegt, davon aber ein andermal mehr) und da gabs leckere Scones mit clotted cream. Nicht alles Essen hier ist schlecht!

Latte, Fruit Scone mit clotted cream und jam. Perfekter Sonntagmorgen.

 

 

Angekommen. Mal wieder.

Jetzt bin ich erst seit Mittwoch wieder hier, aber mir kommt es schon wieder länger vor. Die ersten zwei Tage waren noch seltsam – neue Wohnung, andere Umgebung, wieder Englisch, mehr alleine, keine Familie, Heimweh. Aber das ging dann doch schneller vorbei als letztes Jahr – ich hab direkt angefangen mein Zimmer einzurichten, ein paar Sachen dafür gekauft und einfach wieder durch die Stadt gebummelt. Wieder gibt es eine rote Fotowand – solltest Du also Fotos haben die da unbedingt hin gehoeren, schick sie mir doch bitte 🙂 Ich wuerde mich freuen!!!

Meine neue Umgebung mag ich ziemlich: nahe an/in der Stadt, innerhalb von 15-20 Minuten strammen Fußmarsches bin ich im Zentrum, es gibt ganz viele Cafés (in einem Sitze ich gerade (bzw. sass. Mittlerweile hab ich den Blog gespeichert und poste ihn von der Uni aus, weil ich da Internet habe ), Snackladen, Buchläden, ein Stoffladen, ein Kuchendekoladen, Bars… und das alles unmittelbar um mich rum. Ich bin doch wohl ein bisschen zum Stadtkind mutiert. (Lacht Ihr nur und fühlt euch bestätigt!!!)  Zumindest mag ich scheinbar entweder richtig Stadt wie hier oder richtig Land wie daheim. Aber so ein zwischending wie letzes Jahr ist ein bisschen doof. Es war immer so ein Aufwand nach Edinburgh reinzufahren und jetzt kann ich einfach alles per Fuß erreichen was schon sehr schön ist. Vor allem wohnen jetzt alle meine Freunde auch in der Stadt und es ist viel einfacher sich mal spontan zu treffen oder nach dem Kino heimzukommen.

Hier gibt’s auch direkt ein Schwimmbad („Royal Commonwealth Pool“, klingt ziemlich cool), da will ich demnächst mal hin und es austesten. Gibt eh grad so viele Sachen die ich hier ausprobieren will… Ein paar Butchers sowie eine Boulangerie sind auch hier, deren ihr echtes Brot werde ich austesten, sobald mir Toast auf den Keks geht.

Apropos Keks: Meine WG scheint eine BäckerWg zu sein, sehr schoen. Und wie ich rausgefunden hab gibt’s an der Edinburgh University eine Baking Society, der werde ich vielleicht auch beitreten. Mal kucken… Auf jeden Fall hat die Edinburgh University viel coolere Societies als die QMU: die haben eine Harry Potter Society, Perfektes Dinner, Wein, Salsa, Swing – einfach alles was man sich so vorstellen kann!!!

Oh man, es gibt so viel was ich schon wieder erzählen könnte. Vor allem aber gibt es noch Fotos vom Sommer, die ich nicht mehr geschafft habe hochzuladen. Dummerweise haben wir in meiner WG grad noch  kein Internet, weswegen ich etwas von der Außenwelt abgeschnitten bin (und auch kein Skype 😦 ). Ach ja, wem ich aus versehen meine Adresse noch nicht gegeben habe und sie aber will, meldet Euch!

In diesem Sinne bis bald (morgen geht die Uni wieder los, jippiiiii 🙂 ) und hier noch ein paar „Impressionen“ von meiner Wohnung.

Kaffe gut, alles gut.

 

Und hier seit Ihr.

Nachtrag: Uni hat schon wieder angefangen, bin nicht frueher zum posten gekommen… Und es ist mal wieder sehr toll, scheint halt immernoch der richtige Kurs fuer mich zu sein. Jeha.

Von Knoblauchsalz und Bettwaesche

Heute bin ich auf meinem Weg zur Weisheit wieder etwas weiser geworden: Niemals (wirklich niemals) Bettwaesche, Handtuecher und das Lieblingskopfkissen in der gleichen Kiste wie das Knoblauchsalz lagern. Der Gedanke die weichen Sachen als Polster zu benutzen ist zwar gut (hat sich auch bewaehrt, alles noch heil), aber die resultierende Geruchsbelaestigung ist etwas fies.

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Der Uebeltaeter. Und zudem steht es auch noch senkrecht im Glas, sodass ich es eh wegwerfen muss. Jemand interesse an einem Duftsaeckchen?

Von alten Kleiderschraenken

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Da bin ich also wieder in Edinburgh, diesmal in einer schnuckeligen Altbauwohnungwg. Einen ausfuehrlichen Bericht gibts demnaechst (wenn ich weiss wie das hier so mitm Internet ist), aber mein persoenliches Highlight moechte ich Euch nicht vorenthalten, mein schicker alter Kleiderschrank (hab ich erwaehnt dass ich alte Moebel mag?)!!!