Für die Augen und die Ohren.


mein Lecturer Walid Salhab hat das gedreht und gewinnt damit gerade einige Preise weltweit. Mal wieder. Irgendwie beeindruckend, von so jemandem lernen zu dürfen. Ganz abgesehen davon, dass er mit dem Video das Edinburgh einfängt, wegen dem ich hierher gekommen bin.

 

ein Trailer, den ich im Kino gesehen habe und der mich irgendwie hat aufhorchen lassen. Ich weiß nicht, ob es die Orcas waren, schließlich war ich mal ein riesen Free Willy Fan, oder die Musik im Zusammenspiel mit dem Kontrast der harter Realität zur poetischen Inszenierung. Jedenfalls ein Film, den ich sehen werde – und dass er auf Frankreich kommt lässt mich hoffen auf zwei Stunden Kino das unter die Haut geht.

 

noch ein schottischer Singer/Songwriter der dummerweise in Berlin lebt aber dafür bei mir in Dauerschleife läuft. Passt gerade zur Herbstmelancholie die hier gerade dank Kälte, Dunkelheit und Regen herrscht.

Huä.

Und plötzlich ist sie weg, die Freizeit. Deswegen schon mal im Voraus ein ‘Entschuldigung’, wenn ich mich in den nächsten zwei Wochen etwas weniger melden werde.

Diverse Deadlines tauchen plötzlich ganz nahe im Kalender auf, anstatt keinem hab ich jetzt plötzlich zwei Jobs, die Dramasociety kommt ins rollen, die Flatwarmingparty steht vor der Tür genauso wie Halloween wofür ein Kostüm organisiert werden muss (…ich als Bellatrix Lestrange?!), morgen abend  gehts ins Phantom der Oper, die Seabirddocumentaries müssen fertig geschnitten werden und und und. Naja. Hab jetzt angefangen die Einträge im Kalender farblich zu codieren. Vielleicht hilfts ja.

Oh, aber den Ausblick aus meiner Küche find ich immernoch schön. Sehr sogar.

Gut, müsste mal wieder geputzt werden. Von außen. Aber wie das bei einem Guillotinefenster das sich nur gerade nach oben für 20 cm öffnen lässt ist mir ein Rätsel.

Alltag. Aber schöner Alltag.

Wohin des Weges?

Das Meer ist wichtig. Und was gitbs schöneres, als eine Doku für ein Vogelzentrum hier in der Ecke zu drehen, und damit also beruflich an den Strand zu müssen?

Das Meer war für mich immer etwas besonderes, weil wir es nur im Urlaub um uns hatten. Ich bin halt ein Allgäuer Landei, da ist es bis zum nächsten Meer immer etwas weiter. Aber dadurch ist es für mich hier immernoch etwas besonderes wenn ich ans Meer gehe, die fischige Salzluft rieche, die Möwen höre und am Strand entlang gehe um einfach Muscheln zu sammeln. Wobei ich das wieder aufgegebn habe, ich kann mein Zimmer ja nicht in einen Muschelfriedhof/museum verwandeln. Und außerdem ist grad der Staubsauger kaputt, und Muscheln bröseln immer so blöd Sand, da ists es eher unpraktisch, wenn man den dann nicht wegsaugen kann. (Und ich hab Teppichboden. Super.) Ich hoffe, dass das Meer noch lange seine Urlaubsfaszination für mich behält.

Zwei Routen gibt es mit dem Bus für mich zur Uni. Die eine schneller (*chrm* 30 Minuten) und nicht schön. Die andere zwar länger aber dafür mit dieser sensationellen Aussicht. Kurzurlaub aufm Weg zur Uni. Oder aufm Heimweg. Augen auf bei der Studienplatzwahl sag ich da nur 😀

Uniweg.

Arbeitsplatz.

Wie schon erwähnt haben wir also eine kleine Doku für ein Vogelzentrum hier in der Ecke gedreht. Ist zwar mal wieder umsonst, aber wir müssen ja unseren Lebenslauf mit Arbeitserfahrung nach vorne bringen. Und angeblich sollen wir ganz viel Networking betreiben… hat jemand zufällig einen Medienjob für mich? Naja, und deswegen verbringe ich jetzt mal wieder große Teile meiner Freizeit hier:

Arbeitsplatz.

Manchmal haben wir auch Glück und es geht mal wieder der Feueralarm los, der uns heute dann mal ne 30-minütige Pause in der Sonne verschafft hat. Auch schön.

Feueralarmszwangspause

Auch sehr schön ist es, dass wir jetzt endlich wieder unser letztjähriges Barhopping aufgenommen haben. Hab ich mal davon erzählt? Ich weiß es nicht mehr, aber kurz: wir, also Joyce, Liisa und ich wollen unsere perfekte Stammkneipe finden und besuchen dafür regelmäßig verschiedene Pubs und haben dann ein ganz spezielles Ratingsystem wo wir Punkte vergeben. Sieger haben wir bis jetzt noch keinen und wir suchen noch. Aber es gibt auch immer Gast-Juroren. Das sind dann die, die einfach mal mitkommen. Ein noch professionelleren Touch hat das ganze noch durch Joyce’s Mitbringsel bekommen: ein Bar-Bingo, von dem der Gewinner darf dann das nächste Pub aussuchen.

Barhopping-equipment.

Was ganz toll ist: jetzt kann ich hinterher ganz entspannt mit einem Bus heimfahren (ich kann sogar zwischen verschiedenen Bussen wählen – Luxus!!!) oder einfach laufen. Jippiiiii!!!

Auch Busfahren kann Spaß machen. Wenn man oben sitzt.

…noch mehr schöne Sachen: einen Kalender für 2013 kaufen, und gleich den Besuch einer ganz “alten” Freudin eintragen zu können!!

🙂

Ich wusste ja schon länger, dass es auf den Castle Terrace hier immer am Wochenende den Farmer’s Market geben soll, der ziemlich schön und gut sein soll. Ist immer von 9 – 14 Uhr. Angeblich. Ich bin also am Sonntag pünktlich los, nur als ich da um 13 Uhr war, herrschte gähnende leere. Der Markt war wohl schon um, und ich zu spät gewesen. Mist. Aber dafür war das Wetter schön und ich bin mal wieder einfach drauflosgewandert. Das mag ich so am Wohnen in fremdem Städten – durch planloses rumlaufen kann man so viele schöne neue Orte entdecken. Und wenn es nur ein netter Ort ist um mal wieder ein Foto vom Castle zu machen. Oh, und der Herbst ist hier schon wieder so schön!!!

Indianersommer mit Castle.

Wenn dann auf dem Heimweg die Sonne schon wieder tief steht (die nächste Polarnacht kommt bestimmt…) und die ganze Stadt wunderschön beleuchtet wird, dann bin ich mal wieder froh, dass ich es gewagt habe hierher zu kommen. Momentan könnte es eigentlich nicht besser sein, Toi, toi, toi. Könnte ich nur meine heimatlichen Freunde und die liebe Familie hierher bringen, dann wäre es ganz perfekt. Aber irgendeinen Preis muss ich wohl dafür bezahlen.

Abenteurerbelohnung.

 

PS: Hatte es ja mal wieder geschafft meinen Laptop zu demolieren – deswegen gibts auch nur Handyfotos, ich hab meine Canonsoftware noch nicht wieder 😀

…weisheit am rande…

...weisheit am rande...

Wer mich kennt, weiß wohl dass ich ein Faible für schlaue/traurige/weise Weisheiten habe. Bei meiner neuen Mitbewohnerin bin ich auf solch ein schoenes Sätzlein gestoßen, das den Nagel wohl auf den Kopf trifft. Wobei es auch ein bisschen arg radikal ist. Ganz so schlimm ist es zum Glück nicht.