Sommer im Winter // Cádiz.

Wie versprochen also Spanien. Wer nix lesen mag dem sei gesagt dass nach dem Text viele Fotos kommen 🙂

Spanien war noch nie so wirklich mein Ding, aber wenn meine liebe Bianca Ihr Auslandssemester da macht dann muss ich mal vorbeischauen. Billig war der Flug nur nach Madrid und schließlich gibt es Nachtbusse nach Cádiz. Dummerweise hab ich die blöde Angewohnheit dass erst immer alles voll logisch und machbar ausschaut und je näher besagte Aktion kommt, ich mir immer mehr über die eventuellen Schiefgehmöglichkeiten Gedanken mache. So auch mit dem Nachtbus (Zuverlässigkeit Spanischer Busse? Find ich Ihn? Hat das onlinereservieren geklappt?) und dass ich mich vorher noch durch ganz Madrid schlagen muss um zum Busbahnhof zu kommen.  Yay.

Aber ich habe es geschafft und einen mehr oder weniger gemütlichen Abend am Busbahnhof verbracht. Raus wollte ich nicht mehr, es war stockduster.

Der Bus fuhr auch, neben mir ein netter Spanier und irgendwann nachts um 4 halten wir auf einem Rasthof an. Scheinbar Pinkelpause. 15 Minuten. Ich also schnell rein in den Rasthof und zügig wieder raus. Als ich raus komm fährt gerade mein Bus ab. Kurze Schrecksekunde bis ich festgestellt hab dass er nur zum Tanken fuhr und dann wieder zu uns zurück kam. Puuuhhhh…. Bis heute weiß ich nicht so wirklich wo besagter Rasthof liegt.

Eine halbe Stunde zu früh kam ich in Cádiz an, und endlich – reunion mit Bianca 🙂 zu ihr nach Hause liefen wir und ich war völlig geflasht von Palmen – ich kam gerade aus Edinburgh und fand mich im Sommerurlaub wieder. Windig war es, die Sonne ging auf, spanische Häuser, spanische Gassen, Meer, vor allem aber: reden.

Die nächsten Tage verbrachten wir in einer wunderbaren Mischung aus reden, shopping, Bianca’s Freunde kennenlernen, Stadt ankucken, essen und Spanisches Leben atmen. Mit Zitronen schwimmen im Spa, leckere Dattel-Schinken-Pastries essen beim schönen Bäcker, Tapas kosten, Englisch reden auf einem lustigen spanisch-englischer Abend, weggehen zu Zeiten wo ich in Schottland schon wieder heim muss, gemütliche Zeit bei Bianca daheim, lokale Cádiz-Kultur abbekommen,  in der Sommerjacke rumlaufen wenn Spanier Mützen und Handschuhe tragen, am Strand entlang schlendern… so viel haben wir gemacht und die Woche war viel zu schnell um. Auch der Rückweg klappte mehr oder weniger Malheurfrei, nur von Madrid hab ich immernoch nichts gesehen. Da hatte es nämlich geschüttet als ich ankam. So richtig, selbst für Schottenverhältnisse.

Über die Woche musste lernen dass ich zwar ein bisschen Spanisch verstehe, aber sprechen? No way. Das ist irgendwie alles weg. Umso beeindruckender ist es wie Bianca einfach überall verständigt 😀

Am schönsten war aber einfach die Zeit mit Bianca. Schon immer war es Ihr Traum nach Spanien zu gehen und jetzt ist sie da, hat sich ein Leben aufgebaut, blüht auf. Wie weit wir doch beide gekommen sind seit wir das Hilde hinter uns gelassen haben. Amiga, muchisimas gracias für die Wellnessoase im Winter 🙂

…und jetzt Bilder die beim draufklicken wie immer größer werden.

Reise und du wirst belohnt.

Mein erstes selbstbestelltes Spanisches essen.

Mein erstes selbstbestelltes Spanisches essen.

Irgendwo in Spanien.

Irgendwo in Spanien. Nachts um 4.

Paradies neben der Uni

Paradies neben der Uni

Luxus - Spa - Hotel

Luxus – Spa – Hotel

Livemusik und leckere Tapas

Livemusik und leckere Tapas

Amigas.

Amigas.

vom schönen Bäcker. und sehr lecker. Leider kann man Ihn nicht exportieren.

Teilchen vom schönen Bäcker – und sehr lecker. Leider kann man Ihn nicht exportieren.

schöne Bar mit noch schönerer Musik à la Red Hot Chili Peppers

schöne Bar mit noch schönerer Musik à la Red Hot Chili Peppers

immernoch amigas.

immernoch amigas.

Abschiedsbrötchen. Oder Semmel. Das spanische fällt mir grad nicht ein.

Abschiedsbrötchen. Oder Semmel. Das spanische fällt mir grad nicht ein.

Palmen!!! Im Winter!!!!

Palmen!!! Im Winter!!!!

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was für ein WG-Ausblick.

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Der Blumenplatz in Cádiz.

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Crisis?

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Balkonien.

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Cádiz’ Gässchen sind wunderhübsch aber ein Labyrinth.

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Brückenbau.

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Bianca’s Heimat auf Zeit.

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Die Häuser sind nicht die hübschesten, aber dafür haben sie Meerblick. Ein fairer Tausch…

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Luftschlösser.

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Hach, Meer.

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Noch mehr Strand.

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Cadiz und Strand. Und Julia mit Foto, nicht aufm Bild.

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Romantischer Sonnenuntergang. Allein.

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Kitsch! Aber trotzdem schön.

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Beim Fußballstadion.

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ebenso beim Fußballstadion.

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Aussicht aus der Woodstockbar. Genauso wie der schöne Bäcker leider nicht exportierbar.

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Cádiz von oben. Bei Sauwetter.

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Und eine Camera Obscura haben sie auch. Das war im Turm der Camera 🙂

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🙂

 

Und sonst so? Morgen werde ich Beecake, der schottischen Band von der ich schonmal was gepostet hab und die mir gerade sehr gefällt eine Mail schreiben ob wir eine Doku für die Uni über sie drehen dürfen. Heute haben wir schonen einen Member des Schottischen Parlaments geinterviewt und vielleicht ist die Band ja genauso nett und unterstütz lieb fragende Studenten die natürlich nur aus reinem akademischen Interesse schreiben… Vielleicht haben wir ja Glück. Hehe.

Nächste Woche kommt dann auch noch langerwarteter Besuch aus der Heimat, jippiiiiii!!!! Ich freue mich schon so 🙂

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Home is behind, the world ahead…oder so.

Und wieder besteht die Möglichkeit ins Ausland zu gehen, das Fernweh ist geweckt. Vor allem aber rückt die Möglichkeit verdammt nah, wirklich nach Neuseeland gehen zu können, womit ich liebäugle seit ich wahrscheinlich den Herrn der Ringe mit 13 gesehen habe. Lange habe ich es abgeschrieben, vor allem nach dem Abi als ich die Ausbildung dem Work and Travel Jahr in Australien und Neuseeland vorzug. Den Traum vorerst zu begraben fiel mir doch schwer, hatte ich in der Schule mit Ricci zusammen lange davon geträumt. Zwischenzeitlich in Köln dachte ich schon dass ich gar nicht mehr ins Ausland komme. Tja, dann kam ja spontan Schottland dazwischen. Und jetzt also eventuell ein Auslandssemester vom Auslandsstudium. Zwar werden Schotten bevorzugt, aber man muss mindestens einen Notendurchschnitt von 60% haben und immer alles aufs erste Mal bestanden haben. Bis jetzt bin ich da ganz gut mit dabei. Endlich lohnt sich Streberdasein mal. Aber noch ist nichts gewonnen, bis zum 31.1. muss ich erstmal die Bewerbung abgeben.

Und die Optionen sind Auckland….mit 1,4Mio Einwohnern und ca 18.000 Studenten an der AUT:

Auckland University of Technology

Auckland – Meer, Segelschiffe und grün

St Catharines (131 000 Einwohner) , 30 Minuten von den Niagara Falls weg in Kanada mit der Brock University mit ca. 17500 Studenten:

Brock University

St Catharines, ebenfalls mit Wasser vom Lake Ontario, wohl aber eher beschaulich

Und… Melbourne, riesig mit 3,3 Mio Einwohnern und der La Trobe Uni mit mehr als 30 000 Studenten und einem 14km außerhalb liegenden Campus – zu groß fürs ehemalige Landei? :

La Trobe University

Melbourne – riesig – aber auch wieder mit Wasser

das sind sie also, meine Tagträumereien die vielleicht mal wieder Realität werden könnten. Mit ganz viel Glück… in etwas mehr als einem Jahr….. Das schöne ist ja auch, dass das die Unis sind wo es Kurse gibt die mich wirklich interessieren wie zB. Documentary Film, Cinema and Violence, Japanese Cinema, NZ Cinema of Unease oder Popular Music and Soundtracks….  Seit das konkreter wird packt mich wieder das Fernweh, es kribbelt. Warum ich mir das alles  immer wieder antuen will ist mir ein leichtes Rätsel, die Organisationspanikattacken, die Abschiede.

It’s a dangerous business, going out your door.

You step onto the road, and if you don’t keep your feet,

there’s no knowing where you might be swept off to.

J.R.R. Tolkien

 

P.S.: Der Spanienblog kommt noch. Versprochen. War viel zu schön um nicht davon zu erzählen! Und am Wochenende gehts Richtung England, in die Borders in ein Cottage irgendwo bei Jedburgh. Jeha.