Wild West Edinburgh

Welcome to the Wild West!

Welcome to the Wild West!

What I love most about Edinburgh are all those secrets and myths that sometimes not even the people who live her know. When I first came to Edinburgh I read those rumours about a Western City somewhere in Morningside. Opinions were varying from “Yes, it still exists” to “It existed but it has been demolished years ago.” Seems I had to see it for myself…

On a sunny day in July Joyce and I wandered off from the city centre to Morningside. Somewhere next to Morningside Library the Western City is supposed to be hidden in a side street. It took us about 45 minutes to walk there but the closer we got, the more excited we were. And then, in Springvalley Gardens there is an archway…and behind it: the Western City! It’s incredible! Including a Jail, swingdoors, signs…There is so much attention to detail that it feels as if you’ve been beamed straight into Old Shatterhand’s world.

“It was built in 1995/6 by Michael Faulkner as part of the ambience of the sales area for a furniture business, which specialised in Southwestern style.  There were a number of let units in ‘El Paso’ too, occupied by ceramists and other artists. The project took six months and by great stroke of good luck, one of the employees, and his very talented girlfriend, had worked on the construction of Euro Disney – hence the authentic paint effects and signage. Source: Edinburgh Spotlight”

I can not recommend it highly enough, if you’re looking for something to do and you want to escape the tourists, go there! It’s so much fun (and free)! You can either walk there as we did (I’ve included at map with the pictures) or take the Buses number 5, 11, 15, 16 or 23 and get off opposite Morningside Library (tell the driver!).

And if you walk past the Chocolate Tree (it’s a café), stop there as well. Their cakes and lemonade are delicious …

Click on the pictures to open them in a bigger gallery!

Advertisements

Arts Journalism

Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal ein Modul wählen, jippijaijeiiii! Allerdings hat es die Uni bissle verbockt weil es für fast keins der Module eine Beschreibung gab. Einfach nur nach dem Titel zu gehen ist auch suboptimal – keine Ahnung was sie mit „Creative Entrepreneurship“ oder „Experiential Learning“ meinen. Das klang zum Teil doch sehr abenteuerlich.

Video Production habe ich als Option von vorneherein ausgeschlossen weil ich mich fürs erste vom aktiven Filmemachen verabschiedet habe. Die Jobaussichten sind eher düster und bis jetzt habe ich da an dieser Uni nicht viel Neues gelernt – das meiste wusste ich schon aus meiner MeBiT-Ausbildung. Wenn ich richtige Filmemacherin werden wollen würde, dann hätte ich an einer Filmschule studieren müssen. Ein bisschen traurig ist es schon, denn ich mag diese Hektik und konzentrierte Atmosphäre vom drehen aber nun ja, man muss wohl auch wissen wann es sinnvoll ist sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Zeit vernünftig zu werden, schließlich kann ich später immer noch zum Filmemachen zurückkehren! Ganz besonders nett war es dass unsere Video Production Lecturer Joyce und mir extra eine E-Mail geschrieben haben dass sie es schade finden dass wir kein Video Production mehr nehmen aber dass wenn wir was drehen wollen gerne Equipment leihen können. Das war sehr lieb, aber hat mich auch bissle traurig gemacht, denn scheinbar waren wir einigermaßen gut in dem was wir gemacht haben.

Meine Wahl fiel dann jedenfalls auf Arts Journalism. Da habe ich zum eine einen Modulbeschreibung gefunden und zum anderen schreibe ich eh recht gerne (wer hätte das nicht geahnt^^) und ich könnte mir vorstellen als Kritikerin zu arbeiten. Die erste Mail vom Lecturer war allerdings sehr einschüchternd: wer grammatikalische Schwächen hat oder Probleme mit Deadlines hat soll erst gar nicht in den Kurs kommen. Gut dass ich keine Muttersprachlerin bin und die Sprache in diesem Modul aber mein wichtigstes Werkzeug ist. Meine Essays waren zwar bis jetzt immer ganz ok, auch wenn ich es immer noch nicht glaube dass ich fehlerfreies akademisches Englisch schreiben kann (obwohl das laut Feedback wohl der Fall ist…ich bin bis heute überzeugt dass sich jemand ein Scherz erlaubt!). Naja, entsprechend skeptisch war ich auch mit meiner ersten Review. Was bringt es wenn ich schreiben will aber ich mich nicht korrekt ausdrücken kann? Gerade in diesem Fach juckt es keinen dass ich Zweitsprachlerin bin, ich habs mir ja selber eingebrockt. So groß wie mein Selbstbewusstsein manchmal ist, so groß sind auch meine Selbstzweifel, gerade wenn ich mir nicht 100% sicher bin und etwas nicht einschätzen kann (wie mein geschriebenes Englisch). Die armen Leute um mich rum die mich dann jammernd aushalten müssen. Es ist halt dumm dass bei einem schwarz auf weiß abgedruckten Artikel jedes Wort sitzen muss. Uaaaaaaaaa.

Zum Glück war die erste Review über Christiane F (hihi, ich war die einzige die den Film gekannt hatte) und als ich sie dann im Seminar vorgelesen hatte war die Reaktion auf mein Geschribsel auch nicht ganz schrecklich. Puuuh. Steinbrocken vom Herzen und momentane Erleichterung. Ich hasse diesen Anfang in neuen Sachen wenn ich keine Ahnung habe wo ich stehe. Immer diese Ungewissheit.Aber vielleicht klappts ja mit mir und diesem Modul.

Der, der eine super Review geschrieben hat, hat allerdings wunderbar blumige Wörter verwendet die zwar toll geklungen haben aber von denen ich noch nie was gehört habe. Es ist wohl an der Zeit meine Wortschatz zu erweitern!

Wieder hier. Kurz war ich dort.

Oh frau, mann, was auch immer- in letzter Zeit komme ich gefühlt zu nix.

Mein Sommer kommt mir vor wie ein einziger Langstreckenlauf bei dem mir total die Zeit gefehlt hat auch mal inne zu halten und gemütlich um mich rum zu kucken. Immer gab es etwas zu tun und am Schluss also habe ich auch mein Marathonwochenende gut überlebt das aus Job abschließen, umziehen, einziehen und heimfliegen bestand. Der Umzug hat gut geklappt und die neue Wohnung war beim Einzug sauber, meine größte Sorge hat sich zum Glück nicht bestätigt. Mein neues Zimmer besteht hauptsächlich aus einem Doublebed, aber dafür mag ich jetzt meine Mitbewohner lieber und verbringe viel mehr Zeit als sonst im Wohnzimmer oder in der Küche. Und ich glaub eine dreier WG ist schon besser als zu fünft… Immerhin habe ich die komplette Kaution für die alte WG zurückbekommen, so hat sich die ganze Putznerverei zumindest gelohnt.

Leider war ich dann für das große International Festival Finale am Sonntagabend durch die ganze Umzieherei etwas erledigt . Das ist nämlich das jährliche Feuerwerk mit Livemusik vom schottischen Orchester. Schön war es schon, aber es hat gestürmt ohne Ende und bei großen Feuerwerken vermisse ich einfach immer die Kölner Lichter, da hilft nix.

Am Montag bin ich mit dem Mietwagen zum Flughafen und dann direkt in die Ryanairkonservendose  heim. Ich bin noch vor dem Start eingeschlafen und hab deswegen auch die Sicherheitseinweisungen verpennt. Zum Glück war es nicht schlimm weil wir nicht abgestürzt sind… Zu Hause wiederum war es schön wie immer. Zu sehen was mein Neffe mittlerweile alles kann ist total schön aber es führt mich doch auch immer wieder vor Augen wie viel ich zu Hause verpasse – aber gut, das hab ich mir selber ausgesucht.

Kaum war ich zurückgeflogen hat auch FlexiStore zuverlässig meine Kisten wieder zurückgebracht und das Wochenende habe ich damit zugebracht alles in meinem Zimmerlein unterzubringen. Jetzt ist alles tetrismäßig verstaut und ich bin mal wieder kreativ geworden. Dazu aber auch  ein andermal mehr…

Heute ging die Uni los, Contemporary Hollywood Cinema hieß das erste Modul und kaum saß ich wieder in der Vorlesung war mir klar warum ich das alles hier mache. Mich interessiert Film einfach und ich mag mein Studium! In das dritte Jahr (5tes) Semester komme ich jetzt schon, Bergfest hab ich hinter mir!

Oh, und mit meinen Fotos bin ich immernoch heillos im Rückstand…ich hab noch nicht mal die vom Tattoo gemacht… und das war mitte August!