Textzeilen

“In November 1929, Christopher Isherwood – determined to become a ‘permanent foreigner’ – packed a rucksack and two suitcases and left England on a one-way ticket for Berlin.”

Klappentexte sind eine Kunstform in sich – endlich wieder ein Buch auf das ich mich freue es über Weihnachten zu lesen. Keine Uni-texte mehr, einfach nur lesen, in einer anderen Welt versinken. “Determined to become a ‘permanent foreigner'”, fuenf simple Worte die aber zusammen eine tiefe Schönheit ausstrahlen. Sehnsucht. Wanderlust. Hoffentlich ist das Buch voll davon.

Christopher Isherwood, ‘Christopher and his Kind’.

 

Mittwoch gehts heim!

When The Song Dies

When The Song Dies

klick auf den Link 🙂

Schottische Traditionen sind am aussterben, der Film “Blackbird” über den ich irgendwann mal früher geschrieben hatte basiert auf der Doku “When The Song Dies”, die genau dieses Verschwinden von Traditionenen und Liedern beschreibt.
15 Minuten die einen entführen in die schottischen Highlands zu Mythen, Legenden und traurig-schöner Musik.

Ich hoffe der Link funktioniert in Deutschland! http://aeon.co/film/scottish-folklore-and-superstitions/

Noch 18 Tage

bis zum Heimflug. PANIKKKKK!!!!

Mein Tag bräuchte 48 Stunden, viel zu wenig Zeit habe ich momentan um allem gerecht zu werden: Uni (Highlights sind 7 Stunden Doku kucken oder ein Essay schreiben wo wir nichtmal genau wissen ob wir 2500 Worte oder 2000 schreiben sollen…), Freunde (manche habe ich dieses Semster nur 3 oder 4 mal gesehen), Zimmer packen, Tschüß sagen. Hobbit kucken, im Hotel übernachten, auf den Weihnachtsmarkt gehen, mit dem Riesenrad fahren und mich im Christbaumlabyrinth verirren – alles will ich noch machen, irgendwie. Ich möcht nicht die letzten Tage bevor wir alle weg sind alleine mit Büchern in meinem Zimmer hocken. Vielleicht sollte ich das aber. S’Läbe isch koi Nudelsupp. Aber dazu ist das Leben hier viel zu sehr Nudelsupp. Es geht schon wieder los, dieses Nachdenken was ich an Edinburgh, an meinem Leben in der UK vermissen werde. Heute waren wir bei einem Adventsbrunch und da waren Erasmusstudentinnen die seit September für ein 1 Jahr hier sind. Ich hab mich so anders gefühlt, das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Sie waren alle so aufgeregt über Edinburgh, wollen unbedingt durch Schottland reisen, können hiesige Unis mit den Deutschen vergleichen. Ihre Gesprächsthemen waren so ganz andere wie wir als sonst haben, von Schottland haben wir mittlerweile schon einiges gesehen. Ich hab schon lange kein “Was studierst Du, wo kommst Du her…” – Smalltalk  mehr geführt. Für mich ist Edinburgh mittlerweile schöner Alltag, das nicht-von-hier-sein kommt zwar noch ab und an durch, aber im weitesten Sinne hat es sich gelegt, wahrscheinlich auch weil ich einfach meinen festen Freundeskreis habe. Und dann entwurzelen wir uns alle selbst und hauen mal wieder ab für 9 Monate. Lustiger Freundeskreis.

Und Weihnachtsgeschenke, die will ich auch noch kaufen! Und versuchen die Abflugdaten von allen im Kopf zu behalten, damit ich mich rechtzeitig veraschiede, und Glühwein trinken…