Maple Scones with Candied Bacon

now I want to bake…

{love+cupcakes} Blog

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You guys. It’s freezing! Literally. I’ve always considered myself a cold weather person. Summer heat always make me grumpy and winter chills always make me feel the coziest…until now, that is. Living in the south-east, I now know what winter really feels like and I hate to say it (mostly because I have no way out), but I’m not a fan. Not even a little. I admit, seeing snow fall and create a winter wonderland for the first time a few weeks ago was completely magical. But after the second snow fall, and then the third… I’ve had enough! 72 and sunny runs through my veins and I am California dreamin’ like nobody’s business.

So, what does this rant have to do with maple bacon scones you ask?! Not a thing. Let’s move on to the good stuff, shall we? I mean, who has time to think of the winter…

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weiter, immer weiter, den Quadrataugen entgegen

Mittlerweile ist schon Donnerstag, ich hab einige neue Filme gesehen aber die Woche wars doch weniger weil ich jetzt immer abends von 16-23 uhr gearbeitet hab. Und morgens frueh bringt mich nicht mal Gratiskino ausm Bett.

Das Festival gibt regelmaessig eine Volunteerszeitung raus und dadrin ist auch immer die Vorstellung von einem Europaer der hier volunteered. Naja, und diesmal haben sie mich geinterviewt…mal kucken was sie da ueber mich zusammenschreibt. Allerdings weiss ich grad auf die Frage wo ich lebe nicht so wirklich was ich antworten soll. Daheim fuehlt sich an wie Urlaub weil ich dort Frei hab und richtig entspannen kann, in meinem Zimmer in Edinburgh wohnt jemand anders, hier wohn ich in nem Hostel… Irgendwie bin ich zwischen den Stuehlen, aber ich mag das Gefuehl. Neuseeland rueckt auch immer naeher und solangsam habe ich Angst dass ich etwas wichtiges vergessen habe – nur was, das erschliesst sich mir noch nicht wirklich. Oh ja, und neues Blogdesign, zumindest ein bisschen.

Zu den Filmen. Montag Tres D. Ein Argentinischer Film ueber ein Filmfestival, aber mir war der Hauptdarsteller zu huebsch und betont Film-laessig und staendig wurde gelabert. Ununterbrochen. Ne, der war wohl nix.

Dann, Dienstag: Vergiss mein Ich, eine deutsche Produktion. Eine Frau verliert ihr persoenliches Gedaechtnis, wird zur Fremden in Ihrem eigenen Leben. Toll erzaehlt mit einer beeindruckend zerbrechlichen Maria Schrader in der Hauptrolle. Und er hat in Koeln gespielt, ploetzlich gingen sie ins Café Schmitz, ein Café am Hansaring wo ich frueher immer hin gegangen bin. Da bekam ich Heimweh nach Koeln, gut dass ich am Montag auf der Heimfahrt dort einen Zwischenstopp einlegen werde.

Mittwoch, Another Year: ein russicher Film von einer bezaubernden jungen Frau (also die Regisseurin) die die Geschichte einer auseinanderfallenden Beziehung mit viel Liebe erzaehlt. Aber im direkten Vergleich zu Blue Valentine kommt er halt doch nicht an Blue Valentine ran.

Heute mittag dann, L’armée du Salut. Die Lebensgeschichte eine jungen Marokkanischen Mannes, erzaehlt in leisen Bildern, ohne Filmmusik. Ruhiges Erzaehlkino, sehr schoen.

Heute abend dann: Volunteerparty. Jeha. Unser Team geht hin… morgen frueh ist meine letzte Schicht und dann nochmal Filmmarathon uebers Wochenende, Andenken und Mitbringsel besorgen – Heim. Viel Zeit im Zug…

IFFR Tag 4 und 5, neuer Lieblingsfilm!

Tag4 und 5 also – nach meinem Kinomarathon vom Freitag war ich Samstag geistig noch etwas tot und habe mir morgens einen Film entgehen lassen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen frueh aufzustehen, das Hostelbett ist zu gemuetlich. Mittlerweile mag ich meine Hostelhoehle!

Tagsueber schlenderte ich durch Rotterdam und bin dann zufaellig auf den “black market” gestossen – ein riesiger Markt der sich durch ganz Rotterdam zieht. Es gibt alles: Obst, Gemuese, Klamotten, Kaese, Fahrradschlaeuche und sonstige Ersatzteile – den groessten Ramsch und die groesste Fischauswahl. Ein Heringsbroetchen hab ich dann auch noch gegessen, sehr lecker! An einem Stand gibts Frisch gekochte Muscheln, das will ich unbedingt auch noch probieren, die sahen total lecker aus. Naechsten Samstag dann.

Videothek war wie immer, nur dass diesmal der Chef vom Edinburgh Film Festival vorbeikam und Filme gekuckt hat – so klein ist die Filmfestivalwelt. Im Prinzip besteht mein Job darin den Gaesten sprich Presse und Filmmemachern und Besuchern von anderen Festivals einen PC zuzuweisen, Fragen zu beantworten und ganz viel ueber Film zu reden.

Sonntag dann stand erst arbeiten an, anschliessend Filme kucken. Die Qualitaet steigerte sich ueber die drei Filme kontinuierlich, nur mein Sitzfleisch wurde schwaecher.

Der erste, ein franzoesischer: L’amour est un crime parfait, wunderschoen gedreht in den schweizer tiefverschneiten Alpen erzaehlt der Film von einem Prof der immer wieder Affaeren mit seinen Studentinnen hat. Eine verschwindet auf mysterioese Weise und ihre Stiefmutter tritt in sein Leben… Der Schauspieler, Mathieu Amalric, hat fuer mich einfach zu viel gleich luestern gestarrt. Und die Aufloesung am Ende war mehr als seltsam. Anscheinend hat er anderen gefallen, nun ja, mir halt nicht.

Dann Siddharth, ein Film der von einer armen indischen Familie erzaehlt, Mama, Papa, Sohn, Tochter. Der Papa schickt den Sohn weg um in einer Fabrik zu arbeiten, sie brauchen das Geld. Als der Sohn nicht wie abgesprochen nach einem Monat zurueck kommt macht der Vater sich verzweifelt auf die Suche nach seinem wahrscheinlich gekidnappten Sohn. Manchmal sah der Film aus wie aus dem Lehrbuch und die Schauspieler folgten klaren dramaturgischen Regeln. Aber in diesem Fall stoerte es mich nicht weiter denn die Geschichte an sich, und auch der Soundtrack, waren so gut dass sie mich ueber diese kleinen stoerenden Elemente hinweg mitgenommen haben. Und man sieht eine andere Seite von Indien, nicht Bollywoodkitsch.

Dann, mein Highlight: Jim Jarmusch’s Only lovers left alive, ein Vampirfilm mit Tilda Swinton als Eve und Tom Hiddleston als Adam. Die beiden Liebenden wohnen getrennt, Eve in Tangier, Adam, der melancholische, in Detroit. Adam gruebelt immer mehr ueber die Welt, nach vielen Jahren Vampirdasein verzweifelt er an der Menscheit und wie sie die Welt zu Grunde richten. Zuflucht ist die Musik, mit grungigen Gitarrenriffs und zwischen seinen alten Gitarren und Platten verbringt er die Zeit. Eve spuert seine suizidale Depression und kommt nach Detroit. Zusammen sind sie, bis Eve’s Schwester nach 87 Jahren das erste mal auf Besuch kommt… Viel passiert nicht im Film, aber darum geht es hier auch nicht. Jarmusch kreiert eine dichte Atmosphaere voller Musik, Melancholie und naechtlicher Bilder – so perfekt – dass der Film ist wie die Musik aus den 60ern und 70ern und die Vampire selbst: langsam, stylisch, dunkel, cool und trotz allem voller Waerme. Man muss sich darauf einlassen, aber dann ist es ein herausragender Film der vor allem ueber ebendiese Atmosphaere funktioniert. Swinton und Hiddleston fuellen ihre Rollen mit einer jahundertealten Schwere die es ein Vergnuegen macht ihnen zuzukucken wie sie durchs naechtliche Detroit fahren und ueber den Mond philosophieren. Und, fuer die Frauen, Tom Hiddleston laeuft sehr viel oben ohne durch die Gegend…auch nett. Bis jetzt mein absolutes, absolutes, Highlight (also der Film als Gesamtkunstwerk!) . Und er laeuft in Deutschland im Kino!

 

IFFR Tag 3….4 Filme!

Mein kompletter Tag arbeitsfrei…viel Kino war eingeplant!

Los gings mit dem 2,5 Stündigen What now: remind me Joaquin Pinto hat HIV – 1 Jahr lang filmte er sich, seinen Partner und seine Behandlung mitsamt Nebenwirkungen. Es ist ein sehr intimes Porträt, sehenswert, aber auch lang, sehr lang.

Als zweites dann finnische Melancholie, in The Driver. Finnische Filme mag ich alleine für ihren Humor (Rare Exports sei jedem als ein bisschen anderer Weihnachtsfilm ans Herz gelegt) und ihre Subtilität. Der Debütfilm mit nur 62 Minuten Länge erzählt von dem namensgebenden Driver, einer der auf der Pferderennbahn das Startauto fährt. Er steckt in einer langen Beziehung mit Rikka aber hat eine Affäre mit Maria. Seine Situation ist verfahren und obwohl er derjenige ist der Betrügt erzählt der Film sein Dilemma in starken Bildern mit ganz leisen Tönen dass man irgendwie auf seiner Seite ist. Definitiv mein Tip bis jetzt!

Danach kam was skurriles, Of Horses and Men – eine isländische Produktion die von den Isländern und ihren Pferden erzählt. Isländer scheinen auch ihren ganz eigenen Humor und Stolz zu haben. So lustig die Dialoge und so atemberaubend die Landschaft sind, manchmal ist er einfach nicht lustig. Pferde und Menschen sterben regelmäßig und irgendwie wirkt das teils einfach zu gewollt. Aber interessanterweise war ein riesiges Kino rappelvoll um ihn zu sehen…wahrscheinlich ist er einfach kontrovers!

Danach, The Selfish Giant, auf den hab ich schon ganz lange gewartet, ein britischer Film der in der Arbeiterklasse im Norden spielt, basierend auf zwei echten Jungs die die Regisseurin beim Dreh zu ihrem vorigen Film kennengelernt hatte. Zwei Jungs, Arbor und Swifty, dicke Freunde, haben die falschen Vorbilder, fliegen von der Schule, rutschen ab, werden Schrottsammler, gehen Kabel klauen. Ihre Spirale abwärts ist trist und unaufhaltsam und man muss sich immer wieder erinnern dass das Kinder sind die hier wie Erwachsene handeln. Die zwei Jungs sind grandios, der Film ist voller hartem, traurigem Realismus und bleibt noch eine Weile in den Gedanken haften. Den sollte es sicher auch in Deutschland geben…ankucken!

Nach dem Marathon war mein Kopf dann auch etwas Matsch und es ging ab ins Bett. Heute mache ich glaub ich eine Kinopause – nur bisschen arbeiten.

IFFR Tag 1 und Tag 2

Es geht wieder los, mein Festivaltagebuch!

Tag eins (Mittwoch):

Tagsüber bauten wir die Videothek fertig auf – 40 kleine Kabinen für Presse und Industry-Besucher des Festivals wo sie alle Filme in einer riesigen Datenbank abrufen können. Manche bleiben den ganzen Tag! Highlight des Tages: 2 Plastikficusbäume (größer als wir, plastik weil wir quasi im halbdunkel residieren) quer durch das ganze Festivalgelände schleppen…Nein, wir klauen keine Pflanzen…und nein…wir schauen garnicht bescheuert aus…

Abends dann der erste Film, extra für Volunteers. Was allerdings ziemlich nervig war beim Schlangestehen (oder ich zu sehr britisch verwöhnt) in dem vollen Kino, alle drängeln ohne Ende…aber egal, Platz gefunden und los gings mit:

Jacky au royaume de filles sprich Jacky in the Kingdom of Women. Ein französischer Film der in einer fiktiven Welt spielt aber sich auf Klischees der arabischen Welt aufbaut. Nur mit vertauschten Rollen: Männer tragen Burkas, die Frauen herrschen – allen voran eine Generälin in Alleinherrschaft. Der Film ist absurd aber gerade dadurch schafft er es zu zeigen wie abstrus der Umgang mit Frauen manchmal ist. Jacky ist ein hübscher Junge und als die Generalstochter den „Great Dummy“ (= ihren Mann) sucht, versucht er mit allen Mitteln auf den großen Ball zu gelangen bei dem die Tochter ihren Auserwählten auserwählen wird. Das Szenario alleine spricht für sich und bietet sozialkritisches Kino aber manchmal, naja, da war ich mir auch nicht mehr sicher was ich davon halten soll und ob der Film nicht zu weit geht. Unterhaltsam war es allemahl.

Tag zwei:

Heute standen erstmal zwei Filme auf dem Programm. Der ägyptische Rags and Tatters der eine andere Seite der Revolution zeigt als die Massendemonstrationen auf dem Tahir Platz war der Erste. Das Kino war rappelvoll und gebannt schauten wir zu wie ein junger Mann aus einem ägyptischen Gefängnis freikommt und dann versucht ein Video wo er gewaltsame Übergriffe gefilmt hat zu veröffentlichen. Der Film kommt fast vollkommen ohne Dialog aus und viel wird über Bilder vermittelt oder über Nachrichten und Muezzingesänge. Unterhaltsam war der Film sicher nicht, aber dennoch fesselnd. Er zeigt mal wieder was das Kino auch für ein politisches Ausdrucksmittel sein kann das auf aktuelle Ereignisse reagiert.

Danach:

Suzanne. Dummerweise auf Französisch mit Niederländischen Untertiteln. Grob hab ich verstanden um was es geht und ihn sogar gemocht! Eine junge Frau in den 80ern lebt impulsiv, wird schwanger, gibt für einen anderen Mann alles auf, lässt ihr Kind zurück. Nur mit mehr Dialogverständnis wär er sicher noch besser gewesen…

Am Abend habe ich dann noch bisschen in unserer Videothek ausgeholfen – das lustige: keine einzige aus unserem Team ist Niederländisch. Das finde ich eh so beeindruckend: Englisch ist wirklich die Verkehrssprache hier, die Gäste kommen aus aller Herren Länder aber alle können sie Englisch. Da war es die richtige Entscheidung nach Schottland zu gehen, perfektes Englisch scheint sehr wichtig zu sein… Jippi, schon wieder eine Erkenntnis gewonnen.

Morgen dann drei Filme.

Rotterdam

Rotterdam ist garnicht so riesig! In 40 Minuten Fußmarsch hat man schon die ganze Innenstadt bis zum Hafen durchquert. Und alle sprechen Englisch! Mein Glück!

Ansonsten ist alles ziemlich modern, an jeder Ecke steht was künstlerisches, es gibt viel Wasser: kurzum: mir gefällts. Nur das Wetter, das Wetter ist mir zu schottisch. Und das Hostel ist nett, ich hab vergessen wie sehr ich die Hostelatmosphäre mit Musik, fremden Sprachen, interessanten Menschen mag.

Morgen geht das Filmfestival los, ich hab dann mal 15 Filme gebucht. Der Plan ist über jeden eine Review zu schreiben. Hab ich dieses Semester ja eigentlich gelernt. Mal kucken – interessieren wird es zwar von Euch wahrscheinlich nicht so viele…egal 😀 könnt ihr ja überspringen….

Und nu: Fotos…

Jaaaaa, sie lebt noch, sie lebt noch….

This is me again. Lang war ich weg, aber irgendwie, wenn ich zu Hause bin weiß ich nicht worüber ich schreiben soll. Die häufigsten Leser sind wohl eh die zu Hause von daher ist es bissle sinn frei über das bei ihnen zu sein zu bloggen. Daraus folgt: ich bin wieder weg – in Rotterdam. Beim Film Festival haben sie Volunteers gesucht und ich bin jetzt offiziell ein Video Library Volunteer. Jeha! Morgen ist Einführungstreffen und am Mittwoch geht’s los… Das Hostel scheint bis jetzt nett zu sein, immerhin nur 10€ pro Nacht – aber ich in auch erst seit ca. 45 Minuten hier. Mal kucken wie morgen das Frühstück ist, solange es Kaffee gibt (mit brauner Brühe, O-Ton meines lieben Schwesterleins will ich mich dann doch nicht komplett abfinden 😉 ). Aufm Hinweg ein Stopp bei der lieben Yvonne, dich auch nur für Kurz zu sehen war mir ein Fest! Und auf dem Rückweg endlich mal wieder Köln – viel zu lange ist es her seit ich letztes Mal da war. Als ich heute schon über die Hohenzollernbrücke gefahren bin war das schon seltsam, es ist schon wieder 2.5 Jahre her seit ich da regelmäßig zur Berufsschule gefahren bin. Melancholie at its best.

Aber bevor es mit dem Neuen weiter geht, erstmal bisschen was zum Alten.

Die letzten zwei Wochen bevor es nach Hause ging war es stressig – ich glaub bis jetzt so mit das stressigste was ich durchgemacht und ich empfehle definitiv niemandem ein Auslandssemester zu organisieren, aus der Wohnung auszuziehen und die Prüfungsphase an der Uni durchzumachen und dann direkt am Nachmittag nach der letzten Prüfung heim zu fliegen. Und allen Freunden Tschüß zu sagen. Nie wieder. Aber mal wieder Jammern auf hohem Niveau. Joyce in Heathrow zu verabschieden war traurig, ohne sie wäre Schottland für mich nicht was es ist und sie erst im September wiederzusehen – das ist verdammt lang weg.

Daheim dann: Weihnachten, Silvester – alles wunderschön und Familytime ist doch immer wieder die beste Erholung.

Nach Silvester ging es dann ab ins Badische, ein paar tolle Tage bei Vreni, das Highlight: Brautkleidaussuchen und das resultierende pinke Kleid mit Wölkchen, Regenbogen und Schmetterlingen ist schon toll!

Und jetzt, Rotterdam. Filme, viele Filme, von der Zukunft träumen.

Ich habe auch einen neuen Reisecompanion, Udo Streifi, mein putziges Weihnachtsgeschenk gestrickt von Mama: er begleitet mich jetzt immer…einiges hat er schon mitgemacht!