Waiheke Island

(English version below)

Segeln steht definitive auf meiner NZ to-do Liste. Als ein paar von uns vorschlugen nach Waiheke Island mit der Fähre zu fahren war ich dabei – Fähre / Segeln, hauptsache raus aufs Wasser. Sonnenschutzgetränkt und glänzend machten wir uns auf den Weg zur Fähre, ein bunter Haufen aus ca. 14 Internationals die dann auf dem Boot etwas durchgepustet und durchnässt wurden. Zum ersten Mal haben wir Auckland vom Wasser aus gesehen und sind an einigen Inseln vorbeigefahren – keine sah aus wie die andere. Eine mit Steilküste, die andere kahl und boppelig (hm, ist das Allgäuerisch? schaut komisch aus so geschrieben). Nach ca. 45 Minuten kamen wir an, aber ich hätte auch noch eine Weile weiterfahren können. Naja. Weltumrundung muss halt noch bisschen warten 😛

Auf der Insel hat sich unsere Gruppe dann recht schnell aufgeteilt, wir waren einfach zu viele um zusammen was zu machen. Wir sind zu einem kleinen Dorf hochgelaufen (vielleicht war es für Inselverhältnisse auch eine Stadt…) und alles sah anders aus. Die Pflanzen, Bäume, Vögel, alles ist anders und etwas tropischer sodass es einem doch exotisch vorkommt. Mit einem latent klapprigen Bus fuhren wir dann richtung Rocky Bay und der Busfahrer scheint den selben halsbrecherischen Fahrstil zu pflegen der jedem Inselbusfahrer zu eigen sein scheint der auf kurvigen, schmalen Straßen durch Serpentinen fährt. Als wir da waren war mir bisschen drimselig aber das war beim Anblick einer türkisen Bucht schnell wieder vergessen. Durch Palmen(tropen?)wälder marschierten wir zur Rocky Bay, aber da am besten die Fotos ankucken, so wirklich beschreiben wie toll es war kann ich nicht.

Dann verfolgten wir noch recht große Schmetterlinge und fuhren mit dem Bus nache Onetangi wo uns die Touristeninfofrau gesagt hatte ein sehr schöner Strand sei. Schön war der Strand auch, nur war es da so windig dass sich der Strand des öfteren in einen Sandsturm verwandelte und unser Mittagessen leicht knusprig wurde. Naja, aber an einem weißen Sandstrand mit Sonnenschein am anderen Ende der Welt ist das dann auch egal. Manche gingen schwimmen oder standen (so wie ich…) einfach nur im Wasser rum…Muscheln für mein Fenstersims konnte ich auch wieder sammeln 🙂 Und danach fuhren wir auf ein Weingut zur lokalen Weinprobe. Dazu gabs Blue Chips die schwarz waren… Der Wein war lecker, aber ich kenn mich nicht so wirklich aus deswegen kann ich nur sagen ob er mir geschmeckt hat oder nicht. Und das hat er. Kurz sind wir noch durch den Olivenwald gestiefelt und dann ab zur Fähre wo wir noch schnell (mittlerweile war es kalt geworden) den Sonnenuntergang fotographierten und dann heimfuhren. Was für ein Tag, wohin frau kuckte war es wunderschön…ich kanns immer noch nicht fassen dass ich hier bin und das alles erleben darf…lucky lucky me. (Fotos nachm englischen Teil).

One of the things I definitely wanted to do here is go sailing, to be out on the open water. When I was asked to join a group of internationals going by ferry to Waiheke island, I was definitely in. Not sailing, but a boat. Close enough for me. We made our way, sunscreen soaked as we were (the damaged ozon layer already had its effect on some of us…) to the ferry, a colourful group of about 14 internationals.  The boat trip was windy, full of sea-water splashes, the first views of Auckland from the sea and  sometimes peculiar looking islands. The ferry to Waiheke only took around 45 minutes, I could have gone on for a long time!

On the island our group split up – no way 14 people all want to do the same thing… We walked up to a small village (for this island it might even be city-sized), and I was just so stunned how different everything is – the plants, the birds – everything is new, exciting and this tiny bit more tropical which makes it all exotic and foreign. We jumped on a bus to Rocky Bay. The raggedy bus’ driver drove in the suicidal style which seems to be unique to all bus drivers on islands with narrow roads, steep drops and windy passages. So, when we got off the bus I felt a bit dizzy, but the landscape cured me quite quickly with a beautiful turquoise bay. We set off through a palm (rain?)forest to walk to Rocky Bay and it was just beautiful, like the bay itself. I’ll just post the pictures below, I can’t describe it properly.

After that we chased big butterflies and went back on the bus to go to Onetangi, where we were told is a nice beach. It was nice, but also very stormy. The mini sand-storms coated our lunch and it had a slightly crunchy feeling to it. But if you’re sitting on a white beach on the other side of the world on a sunny day that doesn’t really matter. Some of us went swimming, some, like me, just stood in the water and I collected some shells…again…for my windowsill. After that we once again hopped on the bus and got off at a winery to have a wine-tasting. We also had some blue (rather black) chips. The local wines were good but when it comes to wine I can only say I like it or not so…yeah. I liked it. There were some olive trees and we just strolled through them and went back to the ferry. By now it got cold and after the sunset we jumped on the ferry and went back to Auckland.

What a perfect, perfect beautiful day! It still feels like a dream that I am here and I feel like the luckiest person on the planet.

Picturetime!

Angekommen – and a long flight

As some people back in Scotland might also read this blog I decided to try to write both in English and German, the English version is below! I hope I can keep it up 😀

Ich bin da! Mittlerweile ja schon ein paar Tage aber es passiert standing so viel dass ich erstmal zu überhaupt nix komme. Der Flug war lang. Sehr lang. Auf dem ersten Teil bis Dubai war zum Glück Ricci noch dabei was die Sache viel mehr verspaßte. Die nette Dame am Check-In erlaubte mir zum Glück auch noch 6Kg Hangepäckübergepäck mitzunehmen…puh! In Dubai umrundeten wir diverse Male das A380-Terminal um die Wartezeit zu überbrücken, für eine Runde braucht man so ca. 10 Minuten. Und danach gings alleine weiter, im A380 via Sydney nach Auckland wo ich nach 28 Stunden insgesamt ankam. Das Lustigste war die Essensfolge auf der ganzen Reise: Abendessen, Mittagessen, Frühstück und nochmal Früchstück – soviel zum Thema Zeitverschiebung. In Auckland angekommen konnte ich problemlos meinen Koffer abohlen (er war entgegen meiner Befürchtung nicht auseinandergebrochen), sämtliche Schleusen bewältigen, inklusive der Essens/Dreckschleuse: man darf überhaupt nichts pflanzliches oder tierisches nach Neuseeland Einführen, ein vergessener Apfel kann dann schonmal 400$ kosten… Meine Outdoorschuhe wurden zwar inspiziert aber für sauber empfunden. Draußen dann erwartete mich Wärme, Sonne, ein lustiger Busfahrer (Oh, you’re only here for a week? Als er die größe meines (wunderschön hässlichen) Koffers sah) und ein schneller Weg zum Wohnheim.

Die ersten Eindrück von Auckland sind es ist warm, hübsch, viele Hochhäuser und extrem Hügelig. Und dann, dann ging es los über die letzten Tage mit Menschen kennen lernen, Stadt ankucken, Fotographieren. Am Freitag war International Orientation wo wir viele Infos gefüttert bekamen und mit einem Haka begrüßt wurden – und heute geht’s weiter mit normaler Orientation. Sonntag waren wir auf Waiheke Island, ein absoluter Traum aber da muss ich erst noch Fotos bearbeiten bevor ich davon berichten kann 😀 Mir geht’s also bestens! Und nach dem Englischen Teil kommen dann die Fotos von den ersten Tagen.

 

I’m in New Zealand! I still can’t quite believe it. The first couple of days were so busy and I didn’t manage to do anything at all. I still need to work out how to do my laundry here. The flight to get here was veeeeery long but a friend of mine flew with me to Dubai so that was entertaining. In Dubai it was so hot and Ricarda and I spent our stopover time walking in circles around the new A380 Terminal – it’s a 10 Minute walk. I had to continue my journey alone and via Sydney I arrived in Auckland around 28 hours after I left Munich. Crazy. Our menues mirrored the time shift, first there was dinner, then lunch and then twice breakfast…. In Auckland, I was so happy when my suitcase arrived and it hadn’t burst or anything. I also managed to get through border control quite quickly without being caught illegally bringing an apple or anything organic to New Zealand which would have resulted in a 400$ fine. The bus driver was quite nice (and funny…as he saw my 30kg suitcase he was like: oh, you’re only staying for a week?) and he quickly took me to my Student Halls. I moved in and now I’m here! Auckland is nice, has a beautiful skyline, it’s warm and there are many hills – I hadn’t expected that, it looked quite flat on Google maps. Over the last couple of days I attended international orientation (they performed a welcoming – haka for us, it was so nice!), met plenty of people and yesterday we went to Waiheke Island, a beautiful spot in the world. I have to edit my pictures before I can write anything else about Waiheke though 😀 Sooooo, here are some impressions of my first couple of days.

(if you click on the pictures, they open in a gallery)

Bye bye!!!

Sodale, jetzt sitz ich gerade mit der lieben Ricci am Flughafen in München – gratis Internet haben wir schon entdeckt nachdem die Families uns noch verabschiedet haben… schnief…Weggehen ist immer traurig.

Also, ich bin weg, endlich, auf dem Weg nach Neuseeland. Wie lang ich mir das schon gewuenscht hab, und jetzt gehts wirklich los. So richtig realisiert habe ich das noch nicht, wahrscheinlich erst wenn ich dann in Auckland stehe. Dort sind die ersten International Students schon angekommen und unternehmen schon fleissig was – da freu ich mich schon drauf.

Via Dubai und Sydney geht es jetzt in den naechsten Stunden gen Sueden. Ich meld mich von der anderen Seite!

Tschoeoeoeoeoeoeo

IFFR…schon wieder um

Mittlerweile bin ich wieder zu Hause – die letzten Tage Festival sind schon über eine Woche her. Am Sonntagnachmittag gab es Poster zum abstauben, tolle Filmposter. Eines Tages brauche ich ein großes Haus, Altbau mit langem Flur. Dann werde ich endlich in schwarzen Rähmen meine Poster und Setlisten aufhängen. Es sind viele, der Flur muss lang sein. Oder die Wohnung besteht einfach nur aus Flur. Dann wäre es wohl ein Labyrinth.

Am Sonntagabend war Volunteerparty. Fast unser ganzes Team war anwesend und es war sehr lustig (und es gab Freigetränke, wohooo) So schnell kanns gehen, vor 2 Wochen kannte ich niemandem, jetzt gibt es in Rotterdam schon wieder neue Freunde / Bekannte. Vor allem aber waren es wieder Reisende, Studentinnen aus Griechenland, Rumänien, einer aus Malta. Schon erstaunlich wie viele in ein anderes Land gehen weil wir meinen dort seien unsere Chancen besser. Auf der langen Heimfahrt mit dem Zug hab ich einen Zwischenstop in Köln eingelegt – dort, ein Treffen mit Marina, Nina und Jürgen – ein toller Abstecher auch wenn es seltsam ist für 2 Stunden in einer Stadt auf der Durchreise zu sein wo ich doch immerhin 3 Jahre gelebt habe. Das beste aber, Marina und ich, die zwei Allgäuer sitzen in Köln am Rhein; hintereinander hat es uns ins Rheinland verschlagen ❤

Die letzten Filme also die ich noch empfehlen wollte: Fantail, eine tolle Neuseeländische microbudget Produktion über ein Maori-Mädel in der Identitätskrise. Lustig, tragisch und ein prägender Realismus – ein Film von jungen Neuseeländischen Filmemachern der mir im Gedächtnis blieb, nicht nur weil er aus Neuseeland kommt. Und der Neuseeländische Akzent!

Und dann ist da noch L’inconnu du Lac, Stranger by the Lake. In Cannes hat er Aufsehen erregt, zu Recht. Es ist ein Film über Franck, er ist schwul, er sieht wie Michel an einem Cruising Spot seinen Liebhaber ertränkt. Mit dem Mörder fängt Franck eine Affäre an, doch bald startet die Polizei ihre Ermittlungen. Der Film ist ziemlich explizit und doch rutscht er nicht ab, bleibt hochspannend bis zur letzten Minute.

In genau einer Woche geht’s los….

IFFR neigt sich dem Ende zu

Heute abend habe ich offiziell meine letzten Filme gekuckt – alles in allem habe ich 21 gesehen…gute Bilanz 🙂

Gestern und heute war nochmal Marathon, vom Lustig, bis Traurig bis Softporno bis eklig bis Thriller war irgendwie alles dabei… Später dazu mehr (hab grad keinen nerv mehr gross was zu schreiben 😀 bin müde)

Die Volunteerparty war super, ist doch immer wieder erstaunlich wie schnell man Leute kennenlernt mit denen man sich gut versteht!

Mittlerweile hatte ich auch nochmal Zeit ein paar Fotos zu bearbeiten, die gibts dann unten. Heute Mittag war ich nochmal (schnell zwischen zwei Filmen) auf dem tollen Markt und habe Muscheln gegessen – sehr sehr lecker! Wie man die genau ohne Besteck isst wusste ich nicht wirklich, meine Mit-esser hatten alle unterschiedliche Varianten sodass ich mich letztenendes für Finger entschieden habe.

Dann noch der Doorman-Artikel….beim draufklicken sollte es lebsar groß werden. Das Beste: manches stimmt garnicht…und Fantail hatte ich auch noch nicht gesehen – egal 😀 beim draufklicken sollte es wieder größer werden!ich_doorman Kopie