Shameless Plugging

Do you like the pictures? Then please read on 🙂 (English version beow)

Gefallen Dir die Fotos? Dann lies doch weiter 🙂

…mal wieder bisschen Eigenwerbung…mittlerweile gibts meine Fotos nicht nur in einem, nein, jetzt sogar auch in zwei Onlineshops! Solltet Ihr also mal Lust dazu bekommen ein Foto zu kaufen – vielleicht dann auch mal eins von mir? Es muss ja nicht gleich eine Wandtapete sein, mein neuer Shop bei Artflakes druckt auch Grußkarten und andere Kleinigkeiten. Es würde mich freuen wenn Ihr vorbeischaut 🙂

Hier die Links, bei Fineartprint: http://www.fineartprint.de/index2.php?page=bilder_mod/bild_all_photos.php&typ=community&id_user=215637&shoppics=1

und bei Artflakes:

poster und Kunstdrucke kaufen

 

so…by now I am selling my pictures in two online shops! If you don’t want to buy a wallpaper straight away, my new artflakes shop could be just the right thing for you, they print greeting cards, posters – and they post it all over the world!

here are the links, artflakes:

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and fineartprint (if you want to go for the wallpaper…): http://www.fineartprint.de/index2.php?page=bilder_mod/bild_all_photos.php&typ=community&id_user=215637&shoppics=1

 

Thank you guys :-*

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The Lord of the Forest

unsere Tour zusammengefasst

unsere Tour zusammengefasst

(English version below)

Tag 3 hätte ich beinahe vergessen von unserem Roadtrip hochzuladen! So viel ist seither geschehen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Also, Tag 3 begann mit dem Backpackerfrühstück im Gumdiggers Café – wo das Abendessen lecker war, muss auch das Frühstück lecker sein, und so war es auch . Trotz der gewöhnungsbedürftigen Kombi mit Spaghetti aufm Teller. Dann fuhren wir wieder südwärts, immer weiter  –  vorbei an verfallenen Schiffen und Bäumen die im Wasser standen bis hin zu einer Fähre die plötzlich vor uns auftauchte. Tja, da hatte google maps eine Übersetzung für uns eingeplant ohne uns Bescheid zu geben. Naja, dann haben wir halt ein bisschen gewartet und sind mit der Fähre übergesetzt – auch gut. Zum Glück hats nur 20 NZD gekostet…. Für das mag ich planlose roadtrips!

Nach der Fähre kamen wir dann bald in den Kauri Wald, ein riesiger tropischer Urwald in dem unter anderem auch Tane Mahuta steht, der Herr des Waldes. Ein über 2 000 Jahre alter Baum der auch einer größten (oder der größte) Kauri Baum Neuseelands ist. Wenn man vor so einem alten Baum steht kommt man sich plötzlich wieder ganz klein vor.  Leider hatten wir nicht so viel Zeit sodass wir bald weiter mussten. Unterwegs stoppten wir noch für ein Mittagessen und fuhren ansonsten weiter, immer weiter. Wie gesagt, die Distanzen hatten wir leicht unterschätzt aber wir kamen dann doch noch rechtzeitig, um 5 vor 5 an der Rückgabe des Autos um 5 an. Timeing ist alles!

Die ersten Eindrücke von Neuseeland haben meine Erwartungen völlig in den Schatten gestellt, hier ist es wunderschön und die Kiwis sind bis jetzt alle durchwegs nett gewesen…Wie wird es da erst auf der Südinsel die landschaftlich spektakulärer als die Nordinsel sein soll?

Oops, I almost forgot to upload day 3 of our road trip! So much is happening, I don’t know where to start…so, day 3. We started day 3 in Gumdiggers café where we’ve had dinner the evening before. Breakfast did not disappoint as, although the combination with spaghetti was “interesting”. We drove south, past shipwrecks and trees standing in the water (I wonder how they got there?) and suddenly , there was a ferry port. Google maps intended for us to take the ferry without telling us in advance. Anyways, we waited for 20 minutes and then took the ferry – luckily it was quiet cheap! On the other side we continued driving south until we arrived in the Kauri forest, a beautiful lush tropical rainforest (I think. At least that’s how I imagine a rainforest – green, lots of green – and many trees and plants). In the forest grows Tane Mahuta, the lord of the forest. He (it?) is a 2 000 year old Kauri tree and apparently he also one of the (or the) biggest Kauri tree in New Zealand. Standing in front of such a giant tree that has seen so many things come and go suddenly puts life into perspective. We don’t matter, we’re just tiny tiny humans on earth that just come and go. Others will outlast us.  Unfortunately we had to drive on quite soon so we drove and drove, back to Auckland. We were supposed to return our car at 5 – we arrived there 5 to 5, that’s timeing!

The first impressions of New Zealand are exceeding my expectations, it is such a beautiful country and Kiwis are a genuinely friendly folk…

To the end of the Island, Roadtrip Teil 2

Unbenannt-2 Kopie

English version below

Tag 2 also. Frühstück ist in den hiesigen Hostels nicht inbegriffen, deswegen gabs den vom Vorabendpicknick übriggebliebenen Ham Pie. Delikat ist anders, aber satt machts. Und dann, weiter, nordwärts, parallel zum 56 Meilen langen 90-Mile Beach, ohne ihn je zu sehen. Nach einer Weile warteten wir darauf dass sich hinter jeder Serpentine der Postkartenanblick von Cape Reinga auftat. Kam aber nicht. Im Endeffekt landeten wir auf einem Besucherparkplatz.

Cape Reinga ist für Maori eine wichtige kulturelle Städte da nach ihrem Glauben die Geister der Toten hier das Festland verlassen und zum Nachleben ziehen. Deswegen darf man in der ganzen Region auch nichts Essen und Trinken und dort umher zu laufen war mit einem ganz eigenen Gefühl verbunden.

Der Anblick der sich uns dann bot war spektakulär. Eine kleine Landzunge mit Leuchtturm, davor zwei Meere, der Himmel, alles eine perfektes Bild aus Blau und Grün. Wo der Pazifik und die Tasmanische See sich treffen verstrudelt das Wasser, lässt erahnen was für Kräfte spielen. Die Pflanzen sind alle auf Bonsaigröße reduziert, zu untwirtlich ist es: salzige Luft, heiße pralle Sonne (das liegt auf der gleichen Höhe wie Sydney!), ungezähmte Winde.

Wir hatten auf dem Hinweg eine Bucht ausgemacht die unberührt aussah, abseits des Touristentroubles am Leuchtturm. Da wollten wir hinwandern. Wir cremten uns mit Sonnenschutz ein, wickelten Tücher um Kopf und Schulter und so ausgerüstet ging es in der Hitze los. Ich kam mir vor wie auf einer Sahara- Expedition. Der Abstieg war zum Teil steil, aber viel steiler noch ging es neben uns direkt die Klippe runter ins Meer. Unten angekommen wurden wir mit einem endlosen, menschenleeren und unberührten Strand belohnt. Die Sonne schien immer noch gnadenlos, Schatten gab es keinen, und so liefen wir barfuß im Wasser zum anderen Ende des Strandes, zu den Dünen. Wie perfekt kann das Leben eigentlich sein? Ich weiß ich hab es schon öfters geschrieben, aber ich kann es immer noch nicht glauben was für ein Glück ich habe diese wunderschönen einzigartigen Orte zu sehen. Ich hab sogar gesehen wie eine Muschel geht! Sprich sich mit einem Zungenartigen Ding nach vorne schiebt…wie auch immer das biologisch korrekt heißt. Nach langem Schlendern und vielen Foto machen kamen wir an der Düne an – so langsam machte sich das KO-sein bemerkbar, vor allem weil wir am anderen Ende ja wieder den ganzen Berg hoch mussten. Naja, aber halb auf die Düne sind wir noch geklettert, dann sah es plötzlich aus wie in der Wüste: Sand, Steine, Pflanzengerippe und sonst nichts. Kein Baum, kein Schatten, nichts, nur brutzelnde Sonne. Aufm Rückweg machten wir weniger Fotos, verewigten uns (zumindest bis zur nächsten Flut) im Sand und stiegen dann wieder den Berg hoch zum Auto. Ziemlich fertig kamen wir oben an, wie warm es war weiß ich nicht, aber es war heiß. 4,5 Stunden waren wir unterwegs. Aber das Beste: außer auf der Wade hinten an einem Bein und ein paar winzig kleinen vergessenen Flecken habe ich keinen Sonnenbrand bekommen! LSF70 sei Dank!

Dann fuhren wir wieder heimwärts, unterwegs machten wir noch an riesigen Dünen halt und dann abends, in Ahipara gingen wir im Gumdigger café essen, eine kleine Wellblechhütte mich Charme. Der Honig-Ingwerglasierte Lachs war extrem lecker und zart, das Highlight aber war das Dessert. Eine Mocchatorte. Dazu gabs Naturjoghurt (was super war um die Süße des Kuchens auszugleichen!) und das Icing war perfekt, es war ganz cremig, hat ganz schön geglänzt…Das hat das Frühstück locker wieder wett gemacht. (Fotos nachm Englischen Teil)

 

On day 2 of our roadtrip, the breakfast was…interesting. Hostels don’t offer breakfast here so we had the left overs from the previous day: ham pie. Yummie. More or less. Anyways, we set off, drove past the 90Mile beach (which is actually 56miles) without seeing it towards Cape Reinga. The more to the north we got, the more we were waiting to see the cape after each hill – but it never showed up! We ended up on a visitor’s car park…

Cape Reinga is a sacred place for the Maori, the spirits of the dead leave the world of the living, Cape Reinga is their departure point from the mainland. You’re also not allowed to eat or drink in the area and it was an eerie and peculiar feeling to walk on those grounds.

We then walked down to the Lighthouse and the view was magnificent, the Tasman Sea and the Pacific Ocean meet where New Zealand ends and the different shades of blue were just stunning.  The vegetation is doomed to a tiny dwarf-existence. The environment with the salty air, storms from the sea and blazing sun is so hostile that they grow very little and stay miniatures unlike their more fortunate brothers and sisters living in the south of New Zealand.  We decided to go for a walk; we had spotted a beautiful bay just next to the tourist-overloaded lighthouse. No one was there…so we put on some sunscreen, hid under scarfs and then set off, down the steep hills until we reached the bay at the bottom. It was stunningly beautiful: there was no one there, no traces of humans, nothing at all. Just us, the beach, the sea, the blue sky, the hot sun. We walked alongside the water, barefoot, taking pictures. I still can’t believe it, how lucky am I to get to see these places that are just too beautiful to fully take in? We kept walking until we reached the other end of the bay, before us rose some big dunes – and we decided to climb one of them. At least half way… Suddenly it looked like in a dessert, skeletal plants, sand, and no places to hide from the sun. I was growing tired, especially as we had to climb the massive hill at the other end of the bay. When we walked back we stopped taking pictures, it sped us up. Once we had climbed back up, after 4.5 hours in total, we reached the car, quite tired. The best thing though: I only got sunburnt a tiny bit, nothing to worry about…Jippiii!

We then drove back south, past some huge dunes and to our hostel in Ahipara. We had dinner in a tiny café called Gumdiggers, the honey & ginger glazed salmon was delicious but the highlight (which also made up for the breakfast) was the mocha cake…the frosting was so creamy, and shiny…best cake in a long time!

Heading North, Day 1

English version below…

Heute vor zwei Wochen bin ich angekommen. Und mittlerweile war ich schon wieder auf einem kleinen Roadtrip. Bei der Orientation hatte ich Christina und Michi kennengelernt, schnell stellte sich raus das wir alle vielleicht gern mal ein Auto mieten würden und gen Norden fahren würden. Das haben wir dann auch gemacht uns sind losgefahren, letzten Donnerstag. Wie ich das liebe einfach ins blaue zu fahren, nicht zu wissen wo man anhält, einfach stoppen wo es schön ist. Vielleicht hatten da die Hausbooturlaube und Fahrradtoururlaube mit der Familie früher doch einen gewissen Einfluss… Jedenfalls, an Tag eins fuhren wir bis Pukenui. Nur wollten wir abseits der großen Straße fahren was uns über schöne Küstenstraßen führte, die zum Teil nur Schotterpisten waren und extremst kurvig. Sowas bin ich auch noch nicht wirklich gefahren, da ist selbst das Allgäuer Hinterland sanft hügelig dagegen. Aber ja, so ging es also ständig hoch runter, links, rechts, Kurve, recht langsam meistens… immer wieder boten sich spektakuläre Aussichten, schöne Buchten – irgendwann sind wir einfach weitergefahren, hätten wir an jedem schönen Platz angehalten wären wir niemals angekommen. Auch so waren wir so langsam dass wir dem Hostel Bescheid geben mussten dass wir später kommen… Abends, das Hostel war ein Haus in dem wir einfach ein Zimmer hatten – und der Sternenhimmel war der Wahnsinn, man konnte sogar die Milchstraße sehen. Nur auf meine Sternschnuppe, da muss ich noch warten. (Fotos nachm Englischen Teil)

I’ve been here for two weeks, and by now I went on my first roadtrip. I met Michi and Christina at International Orientation and it turned out that all of us pretty much wanted to rent a car at some point and head north. As we had a couple of days off before Uni started we got the car and drove, up north. We tried to avoid the main road, which led us over beautiful coastal roads but also up and down gravel roads which were very very windy. At some points it was worse than driving on Skye… The views though were worth all the driving . And then there were all the white beaches, at some point we just gave up on stopping at every beach or view that looked nice – we would have never arrived at our Hostel in Pukenui.  Even so, we arrived a lot later than we had planned…Anyways, it was dark and you could see so many stars! No shooting stars though, I’ll have to wait a bit longer for them…until the next roadtrip.