I’m off…

…ich bin mal wieder weg: 2 Wochen lang die Südinsel erkunden – die Flüge haben wir, Campervan haben wir, ansonsten haben wir nichts geplant. Mit viel Musik im Gepäck machen wir uns morgen früh auf die Socken, lassen uns überraschen was die Südinsel zu bieten hat.

Ohne Laptop, nur mit Handy  –  und Fotokamera. Ich freue mich aufs treibenlassen, überraschen lassen, erstaunen lassen.

Bis in 2 Wochen, vielleicht schaff ich es ja mal von unterwegs ein paar Bildle zu posten….

WOHOOOOOO!!!!

Hobbiton

by Ben

geklaut von Ben

(English version below)

Wer mich kennt, weiß dass ich doch leicht Herr der Ringe fanatisch bin. Immerhin waren es doch die Filme die in mir die Liebe zu Filmen geweckt haben und mich letzten Endes hier her gebracht haben.
Kein Wunder also, dass ich an dem Tag an dem wir (mal wieder die übliche Truppe), nach Hobbiton wollten, morgens von alleine aufgewacht bin und ohne Kaffee topfit, ansprechbar und hibbelig war. Wir hatten in Rotorua übernachtet, aber davon erzähl ich ein andermal, jetzt erstmal Hobbiton. Hobbiton liegt auf einer Farm bei Matamata – und dort parkt man dann und fährt dann mit dem Hobbiton Bus weiter. 40 Leute in einem Bus – das sollte unsere Tourgruppe sein. Enge Kurven, steile Straßen – wenn man sich nur vorstellt wie viel Equipment die da zum Filmen hintre fahren mussten!

Und dann kamen wir an, hinter einer Kurve war es: Hobbiton! Das nervige gleich zu Beginn: Alle 30 Minuten wird eine Reisegruppe mit 40 Personen übers Gelände geschleust, eigentlich mag ich so Massenabfertigung ja nicht. In diesem Fall haben wir halt versucht das Beste draus zu machen und wir haben die Führung Führung sein lassen (so viel neues hätten sie mir wahrscheinlich eh nicht erzählen können, es hat sich gelohnt sämtliches Bonusmaterialien auf den DVDs zu kucken 😉 ) und wir sind immer hinter der Gruppe in unserem eigenen Tempo gegangen. So bissle abgeseilt ging es dann auch, und nun zum tollen Teil:

ES IST SO SCHÖN!!! Sämtliche Hobbithöhlen sehen bewohnt aus, überall scheint es als würde gleich Sam oder Merry um die Ecke kommen, Kuchen steht vor der Tür, Wäsche hängt, aus den Schornsteigen stieg rauch auf. Irgendwie dazwischen spazieren zu gehen war schon sehr schön und mal wieder ein wahrgewordener Traum. Die Detailverliebtheit die einfach überall zu sehen war, war beeindruckend. Die Sonne schien, es war mal wieder heiß – und abschließend gab es im Grünen Drachen noch ein Gingerbeer für alle, leider mussten wir nach 2 Stunden wieder los, selbst wenn wir länger hätten bleiben wollen wär das nicht gegangen. Da haben sie es in der Harry Potter World in London besser gelöst wo wir so lange bleiben konnten wie wir wollten. Aber trotz allem: es ist einfach so schön durch Hobbiton durchzulaufen, da sind es auch die $75 Eintritt ok und das recht enge Zeitfenster das man dann hat. Kuckt euch einfach die Bilder weiter unten, nachm Englischen Teil an, ich hoffe es ist nicht zu langweilig 😉

 

Well, anyone who knows me probably knows that I am kinda obsessed with Lord oft he Rings – they sparked my love for movies and eventually led me here.
Last weekend we went on another roadtrip, and on the second day we went to Hobbiton. On the day, I was wide awake before the alarm went off – I even talked without having had my first coffee! I was so excited, I’ve wanted to go to Hobbiton for ages! Hobbiton is located on a sheep farm near Matamata. At the Shire’s rest we boarded a bus with 40 others and we were chauffeured to the set. Again, the road was going up and down, narrow and steep and windy. We could only imagine how difficult it is to get all the filming equipment onto the set!

And then, there it was: Hobbiton, a green island in a sea of yellow, dried grass.
Let’s start with the annoying bit: The only way to visit the set is with a tour and you’re not really supposed to walk around on your own. That was the nice bit in the Harry Potter World near London last year – we could walk around as slowly or quickly as we wanted to. In Hobbiton we kinda had to follow the tour. Anyways, I wasn’t particularly interested in what the guide had to say (I probably knew it already anyways^^) so we lingered around and let the group head off while we stayed behind and then followed slowly. We kinda managed to walk around at our own pace and took hundreds of pictures.

IT WAS SO PRETTY!!!! The amount of detail was stunning and it just looked as if Merry or Pippin would pop around the corner. The Hobbit holes looked as if someone has lived there for a long time: all tiny curtains, the laundry drying in the sun, smoke rising from the chimneys… I just loved it. At the end of the tour we got a free drink in the Green Dragon Pub and then we had to head off again.

To put it in a nutshell: yes, it’s annoying that you have to go there with a big group and it is $75, but it such a pretty wonderful movie set and as much fun as it was, it’s my personal paradies! Enough of the talking, pictures!

 

Kurzausflug nach Devonport

IMG_0280 (1024x491)Jeeeez, mein Leben ist eine komische Kombination aus ewig lang vorm Computer sitzen und Unikram erledigen und am Wochenende wegfahren, eintauchen in eine andere Welt, abhauen ins Paradies. Ich hab so viele Fotos, ich bin heillos hinten dran.

Vor ein paar Wochen sind wir Samstagnachmittags mit der Fähre nach Devonport gefahren, das ist eine Halbinsel vor Auckland und ist ca. 15 Minuten Fährfahrt weg. Dort sind wir rummarschiert, bisschen planlos…und haben dann auf einem Vulkanhügel eine Bunkeranlage ausm Krieg entdeckt. Das ist schon Wahnsinn, wir sind hier am anderen Ende der Welt und immer noch merkt man an allen Ecken und Enden der Krieg der für die Leute hier doch eigentlich so weit weg hätte sein müssen. Die Bunkeranlagen waren unbeleuchtet und da sind wir also ins Stockdüstere marschiert – allein hätte ich es mich wohl nicht getraut 😀 . Das alles hatte etwas von einem riesigen Abenteuerspielplatz…aber es ist bedrückend dass sich das vermurkste Europäische 20ste Jahrhundert sich bis hierher auswirkt und Narben in der Landschaft hinterläßt.

Hinterher, mal wieder ein schöner Strand und dann, Abendessen (Fischsuppe…yummy….), und, meine persönliche Lieblingsbeschäftigung: Langzeitbelichtungsfotos von Auckland machen.

Happy Holi

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Holi Festivals erfreuen sich momentan daheim im fernen Europa einer ziemlichen Beliebtheit…und hier sollte es auch eins geben, offiziell vom „Hare Krishna Tempel“ – und vom Studentenwohnheim fur ein kleines Busle hin (…das war so in der Pampa, öffentliche Verkehrsmittel gabs dahin erst garnicht!). Gut, geh ich halt mal mit – ist ja gratis und sicher nett. Zusammen mit drei Norwegerinnen fahren wir also mitm Wohnheimbus hin und dann ist da der Tempel, mitten im nirgendwo.

Holi ist ein indisches Fest um den Frühling zu begrüßen (oder hier halt den Herbst…), das Fest der Farben. Dabei „bewirft“ man sich mit gefärbtem Wasser oder gefärbtem Puder und lässt so alle (gesellschaftlichen) Unterschiede verschwinden. Die Festivals in Europa sind da glaub ich, zumindest die großen unterm Jahr, eher kommerziell. Das hier war noch wirklich ein indisches Familienfest mit einigen von uns dabei.

Etwas ungewohnt ist es schon wenn fremde Menschen zu uns kommen, uns eine handvoll Farbe ins Gesicht schmieren und Happy Holi wünschen. Aber es war eine tolle ausgelassene, bunte Stimmung! Und das Essen mal wieder…sehr lecker…keine Ahnung was es war, aber es war gut!

Das Duschen zu Hause ging erstmal länger…die Farbe aus den Haaren zu bekommen dauerte ne Weile 😀